Rechte der Fotografen

Das Fotorecht ist ein Teilgebiet der Rechtswissenschaft und -praxis, die hauptsächlich die wirtschaftliche Verwertung von Fotografien regelt. Damit werde die Rechtsbeziehungen zwischen dem Verwerter und dem Ersteller des Fotos geregelt. Das Fotorecht befasst sich auch mit den Rechten an den abgebildeten Motiven, die ihrerseits durch Eigentums-, Urheber-, Marken- oder Persönlichkeitsrechte geschützt sein können.

 

Somit ist der wirtschaftlich wichtigste Bestandteile des Fotorechts das Urheber- und Leistungsschutzrecht an Fotografien (Lichtbilder und Lichtbildwerke) sowie das Recht am eigenen Bild (auch Bildnisrecht genannt, nach §§ 22, 23 KUG).

 

Häufig ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen, welche Rechtsprobleme bei einer (unerlaubten) Verwertung entstehen kann. Trotzdem entstehen dadurch wegen der im Urheberrecht typischen verschuldensunabhängigen Haftung auch hohe Schadensersatzansprüche.

 

Allerdings ist in letzter Zeit auch vermehrt festzustellen, dass Rechteinhaber bei Verletzungen mit überzogenen Schadensersatzforderungen mehr verlangen als ihnen zusteht.

 

Eine Beratung im Fotorecht ist jedenfalls meist deutlich preiswerter als sehenden Auges später hohen Schadensersatz zahlen zu müssen.

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